Wie verbinden Sie ERP, PLM, PIM, MES und weitere Datenquellen für den Digital Product Passport?
Mit der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) führt die EU den Digital Product Passport (DPP) schrittweise für verschiedene Produktgruppen ein. Damit müssen Unternehmen künftig relevante Produktinformationen digital, strukturiert und über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg verfügbar machen.
Für Unternehmen entsteht damit nicht nur eine regulatorische, sondern vor allem eine technische Herausforderung: Die benötigten Produkt-, Material-, Lieferanten- und Nachhaltigkeitsdaten liegen heute meist verteilt in unterschiedlichen Systemen.
ERP, PLM, PIM oder MES enthalten jeweils nur einen Teil der benötigten Informationen. Hinzu kommen Daten aus Lieferantensystemen, Nachhaltigkeitslösungen oder weiteren externen Quellen.

Warum der Digital Product Passport zur Integrationsaufgabe wird
Ein Digital Product Passport entsteht nicht in einem einzelnen System. Die relevanten Daten müssen systemübergreifend integriert, harmonisiert, aktualisiert und für den DPP bereitgestellt werden.
Damit wird eine skalierbare Integrationsarchitektur zu einer wichtigen Grundlage für die DPP-Umsetzung.
In unserer kompakten Coffee Break Session zum Digital Product Passport zeigen wir Ihnen praxisnah:
- warum der DPP vor allem eine Daten- und Integrationsaufgabe für die IT ist
- welche Systeme und Datenquellen typischerweise beteiligt sind
- wie ERP, PLM, PIM, MES und weitere Systeme zusammenspielen
- wie eine Integrationsarchitektur für den Digital Product Passport aufgebaut werden kann
- wie Unternehmen Produktdaten automatisiert integrieren und orchestrieren können
Für wen ist das Webinar geeignet?
Die Session richtet sich insbesondere an CIOs, IT-Leiter, Enterprise Architects, Digitalisierungsverantwortliche sowie Verantwortliche für Produktdaten, Integration und DPP-Initiativen, die sich mit der technischen Umsetzung des Digital Product Passport beschäftigen.
Bereiten Sie Ihre Datenarchitektur auf den Digital Product Passport vor.
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Häufige Fragen zum Digital Product Passport
Was ist der Digital Product Passport (DPP)?
Der Digital Product Passport ist ein EU-Konzept zur digitalen Bereitstellung strukturierter Produktinformationen über den gesamten Produktlebenszyklus. Die Einführung erfolgt schrittweise für unterschiedliche Produktgruppen im Rahmen europäischer Regulierungen wie der ESPR.
Warum ist Datenintegration für den Digital Product Passport wichtig?
Die für einen DPP benötigten Informationen liegen in Unternehmen meist in unterschiedlichen Systemen. Dazu gehören beispielsweise ERP-, PLM-, PIM- und MES-Systeme sowie Lieferanten- und Nachhaltigkeitsplattformen. Eine Integrationsarchitektur verbindet diese Datenquellen und stellt die benötigten Produktinformationen konsistent bereit.
Welche Systeme müssen für den Digital Product Passport integriert werden?
Je nach Unternehmen und Produktgruppe können unter anderem ERP, PLM, PIM, MES, Lieferantenportale, ESG-Systeme sowie Service- und Wartungssysteme relevante Daten für den Digital Product Passport liefern.
Ist der Digital Product Passport nur ein QR-Code?
Nein. Ein QR-Code oder anderer Data Carrier ermöglicht den Zugriff auf den Produktpass. Dahinter steht jedoch eine Datenarchitektur, die Produktinformationen aus unterschiedlichen Quellen integriert, strukturiert, aktuell hält und für verschiedene Nutzergruppen bereitstellt.
Wie können Unternehmen sich auf den DPP vorbereiten?
Ein sinnvoller erster Schritt ist die Analyse der benötigten Produktdaten und ihrer heutigen Datenquellen. Anschließend kann eine Integrationsarchitektur aufgebaut werden, über die Daten automatisiert zusammengeführt, transformiert und für den Digital Product Passport bereitgestellt werden.