Als führender Anbieter für 24/7-Fernüberwachung mit Live-Täteransprache steht Protection One für höchste Sicherheitsstandards, schnelle Reaktionszeiten und verlässliche Prozesse. Um diesem Anspruch auch technologisch dauerhaft gerecht zu werden, entschied sich das Unternehmen, seine historisch gewachsene IT-Landschaft grundlegend zu modernisieren. Ziel war es, geschäftskritische Systeme zu entkoppeln, Integrationen zu standardisieren und eine zukunftsfähige Basis für Wachstum, Automatisierung und neue digitale Geschäftsmodelle zu schaffen.
Mit Magic xpi setzt Protection One bewusst auf eine zentrale Integrationsplattform als strategisches Rückgrat der IT-Architektur. Der Fokus lag dabei klar auf zukunftsfähiger System- und Datenintegration statt kurzfristiger Punkt-zu-Punkt-Lösungen. Heute arbeiten Vertrieb, Service, Technik und Backoffice auf einer gemeinsamen, konsistenten Datenbasis – integriert, automatisiert und transparent.
Über Protection One
Die Protection One GmbH wurde 1997 gegründet und ist Marktführer im Bereich der 24h-Fernüberwachung mit Live-Täteransprache. Als Tochterunternehmen der Securitas-Gruppe betreut Protection One mittelständische Kunden unter anderem aus den Branchen Logistik, Automotive, Hotellerie und Recycling.
Mit mehr als 280 Mitarbeitenden, einer eigenen Notruf- und Serviceleitstelle sowie hochverfügbaren, sicherheitskritischen Systemen stellt das Unternehmen höchste Anforderungen an Stabilität, Verfügbarkeit und Transparenz seiner IT-Landschaft.
Ausgangssituation: Hohe Integrationskomplexität bremst Effizienz und Wachstum
Vor der Einführung von Magic xpi war die IT-Architektur von Protection One durch eine Vielzahl isolierter Anwendungen und proprietärer Schnittstellen geprägt. ERP-, CRM-, Service- und Backoffice-Systeme waren nur teilweise miteinander verbunden – häufig über individuell entwickelte Punkt-zu-Punkt-Integrationen.
Diese gewachsene Struktur führte zu spürbaren Herausforderungen:
- Hohe Komplexität im Betrieb und in der Wartung
- Medienbrüche und doppelte Datenpflege
- Fehlende Transparenz über Datenflüsse und Abhängigkeiten
- Manuelle Prozesse mit erhöhtem Fehlerpotenzial
- Erschwertes Monitoring und aufwendiges Troubleshooting
- Starke Abhängigkeit von spezialisiertem Integrations-Know-how
Mit zunehmender Digitalisierung, steigenden Automatisierungsanforderungen und wachsendem Datenvolumen wurde deutlich: Ohne eine zentrale Integrationsplattform ließ sich die IT-Landschaft langfristig nicht effizient, stabil und skalierbar betreiben.
Lösung: Magic xpi und Systemintegration als Herzstück der IT-Architektur
Nach kurzer Evaluierung entschied sich Protection One für Magic xpi als standardisierte, hybridfähige Integrationsplattform. Sie fungiert heute als verbindende Schicht zwischen allen geschäftskritischen Systemen und bildet das Fundament für eine konsistente und kontrollierbare Systemintegration.
Ziel war es, die heterogene Systemlandschaft zu vereinheitlichen, proprietäre Schnittstellen abzulösen und gleichzeitig offen für zukünftige Anforderungen zu bleiben – etwa die Einbindung von iPaaS-Szenarien, neuen Technologien oder digitalen Services.
Die Lösung im Überblick:
- Magic xpi als zentrale Integrations- und Orchestrierungsplattform
- Nutzung von Standard-Konnektoren, u. a. für SAP und SugarCRM
- Konsequente Ablösung von Punkt-zu-Punkt-Integrationen
- Zuverlässiger, skalierbarer Datenaustausch mit hinterlegter Business-Logik
- Zentrale Steuerung, Überwachung und Wartung aller Schnittstellen
- Spürbare Entlastung der IT durch standardisierte Prozesse
Alle Fachapplikationen – darunter ERP- und CRM-Systeme – sind über Magic xpi integriert, ohne direkte Abhängigkeiten oder Vendor Lock-in. Ein weiterer wichtiger Entscheidungsfaktor war der lokale Support: Der deutsche Standort von Magic Software bot Protection One die notwendige Nähe und Verlässlichkeit für eine produktive Projektumsetzung.
Ergebnisse: Sichere Integration, stabile Prozesse, höhere IT-Effizienz
Mit der Einführung von Magic xpi im Jahr 2018 konnte Protection One seine IT-Architektur bis heute nachhaltig vereinfachen und stabilisieren. Die ehemals fragmentierte Integrationslandschaft wurde durch eine zentrale, klar strukturierte Integrationsplattform ersetzt.
Die wichtigsten Mehrwerte:
- Zentrale Integrationsplattform statt verteilter Einzellösungen
- Deutlich reduzierter Entwicklungs- und Wartungsaufwand
- Zentrales Monitoring und konsistentes Fehlerhandling
- Hohe Kundenzufriedenheitswerte
- Geringere Abhängigkeit von Spezialwissen
- Schnellere Umsetzung neuer Integrations- und Automatisierungs-Use-Cases
- Volle Transparenz über Datenflüsse und Prozesse
Auch die Fachbereiche profitieren direkt: Konsistente Echtzeitdaten aus Systemen wie SAP und SugarCRM unterstützen Vertrieb und Service im täglichen Kundenkontakt. Gleichzeitig bleibt die Komplexität vollständig in der Integrationsschicht – nicht in den Anwendungen selbst.
Dank der Standardisierung ist für den Betrieb der Schnittstellen heute nur noch ein einheitliches Magic xpi Skillset erforderlich. Freiwerdende Ressourcen können gezielt in andere strategische Projekte investiert werden. Insgesamt stärkt die Integrationsplattform Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells.
Erfolgsfaktor Partnerschaft: Ein starkes One-Team-Modell
Ein zentraler Erfolgsfaktor des Projekts ist die enge Zusammenarbeit zwischen Protection One, Magic Software und der OPEN Digitalgruppe als SugarCRM-Implementierungspartner. Die Projektarbeit ist geprägt von:
- Regelmäßigen, festen Abstimmungsterminen
- Transparenter Priorisierung und gemeinsamer Roadmap
- Hoher Flexibilität und schnellen Reaktionszeiten
- Einem ausgeprägten „One-Team“-Mindset über Unternehmensgrenzen hinweg
Diese partnerschaftliche Struktur ermöglicht es, Anforderungen pragmatisch umzusetzen und die Integrationsarchitektur kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Ausblick: Integration als Enabler für Automatisierung und Wachstum
Protection One verfolgt ambitionierte Wachstumsziele. Magic xpi bildet dafür die technologische Basis und ist weit mehr als ein Infrastrukturprojekt. Die Integrationsplattform ist ein strategischer Enabler für die nächste Phase der digitalen Transformation.
Geplant sind unter anderem:
- Der weitere Ausbau von Automatisierung und Prozessintelligenz
- Die Integration von BI-, Monitoring- und RPA-Lösungen
- Eine weitere Reduktion manueller Tätigkeiten
- Die Vorbereitung auf neue digitale Geschäftsmodelle und Skalierung